Was gehört zur gesunden Ernährung?

Auf einiges waren wir ja schon eingegangen. Jeder muss natürlich persönlich für sich entscheiden, wie er sich gesund ernähren möchte, weil jeder Mensch anders ist. Es gibt aber einige Grundregeln, die jeder beachten kann. Die erste davon lautet: Weniger essen und mehr Wert auf Klasse legen, nicht auf die Masse. Übergewichtigkeit führt immer zu einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blutzucker.

Wer sich dann noch weiteren Risikofaktoren aussetzt wie Stress, Rauchen und mangelnder Bewegung, der erhöht das Gefahrenpotential für seine eigene Person. Der Fettkonsum der Deutschen erreicht ca. 40 % des täglichen Energiebedarfs. 25 bis 30 % würden hier genügen. Sonst gerät die gesamte Nährstoffbilanz durcheinander, es kommt zum Übergewicht und zu Störungen im Fettstoff-Stoffwechsel.

Danach entstehen dann die Erkrankungen, die unser Gesundheitssystem mit ihren hohen Kosten belasten. Arterienverkalkung (Arteriosklerose) ist nur eine davon. Schlaganfälle und Herzinfarkte kommen hinzu. Man spricht auch vom „Pseudo“-Essen. Dabei isst man, ohne Nährstoffe aufzunehmen: Getränke und Speisen mit hohem Zuckergehalt (in einer 1,5-l-Flasche Coca Cola befinden sich 45 Stück Würfelzucker!), Weißmehlprodukte und, nicht zu vergessen, das Fast Food.

Schaut man sich in Amerika um, so ist der Anteil Übergewichtiger bei den dortigen Kindern überdimensional hoch. Viele von ihnen können nicht einmal mehr mit Messer und Gabel essen.